Experimentelle 20


Zeitraum: 11. Juni - 10.2017

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Jetzt gehts los - die E XPERImENTELLE e20 beginnt auf Schloss Randegg

Am Freitag, 6. Juli um halb 8 Uhr abends ertönte der Startschuss. Schloss Randegg, genauer die Ausstellungsräumlichkeiten, wurden geputzt, Wände an einigen Stellen nachgestrichen, damit die ehrwürdigen Gemäuer wieder den passenden Hintergrund für die Werke der in Randegg ausstellenden 21 Künstler/innen sein können. Wie immer ohne Netz und doppelten Boden, sprich unklimatisiert, ohne ausgefallene und aufwändige Lichtregie, können die Bilder und Skulpturen von weiter weg oder auch ganz nah wahrgenommen werden. Sehr direkt und ungeschützt wird der*die Betrachter*in zum zweiten Teil des Kunstwerks. Denn ohne sie*ihn bleibt ein Bild nur Farbe auf einem Untergrund oder in Form gebrachtes Material. Auf diese wichtige Funktion können sich die hoffentlich zahlreichen Besucher*innen der Vernissage und den anschließenden Samstagen und Sonntagen jeweils von 13-18 Uhr einlassen. Die meisten Werke können zudem gekauft werden. Gegen leere Wände in der Wohnung kann Abhilfe geschaffen werden.

Die Zahl hinter dem Titel zeigt, dass ein Jubiläum ansteht. Die 20. Auflage und das im 30. Jahr verspricht ein ganz besonderes Ereignis zu sein. Was in der Grenzlandhalle an einem Wochenende begann, findet in diesem Jahr an 6 Orten in 4 Ländern statt: neben Randegg können Ausstellungen in Amstetten in Niederösterreich (Eröffnung dort war schon am 11. Juni), in Thayngen direkt über der Grenze, in Bad Schussenried, in Wald-Ruhestetten und im Oktober für 3 Wochen in Straßburg, im Herzen Europas. Eine Wanderer-Ausstellung, der*die Betrachter*in kann, durch Europa reisend, zeitgenössische Kunst (Malerei und Bildhauerei) auf sich wirken lassen, damit umgehen, was es in ihr*ihm auslöst. In Zeiten nationalistischer Gebärden allenthalben, eine den europäischen Gedanken praktizierende und auf diesem Kontinent einmalige Möglichkeit.

Das alles war Grund genug, dass die Regierungspräsidentin Südbadens, Frau Bärbel Schäfer, sofort bereit war, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Sie wird zur Eröffnung kommen, wir vom veranstaltenden Förderkreis für Kultur und Heimatgeschichte Gottmadingen e.V. freuen uns und sind gespannt auf ihre Gedanken dazu, ebenso wie auf die Grußworte des Gottmadinger Bürgermeisters Dr. Michael Klinger. Die Begrüßung übernehmen die beiden im FöKuHei bisher aktiven Vorsitzenden: der Aktuelle, Bernd Gassner, und Axel Feigenbutz, einer der 4 Geburtshelfer und langjähriger Betreuer der Experimentellen. Bei den anderen handelt es sich natürlich um Titus Koch, u.a. Schlossherr, Galerist und idealistischer Motor der Veranstaltung, Dieter „Aschi“ Schmied, Transporteur der Kunst vom Atelier zum Ausstellungsort und wieder zurück, und den in den Anfängen noch als Kunst-Student agierenden, heute an der Karlsruher Kunstakademie als Professor für „Experimentelle Transferverfahren“ wirkenden, Axel Heil.

Damit ist auch schon in aller Kürze der Laudator vorgestellt. Ein Künstler und auch anerkannter Ausstellungsmacher und Kunstvermittler, dessen Gedanken und Erinnerungen an die Zeit des Entstehens der Experimentelle unter dem Titel „Am Anfang war das Feuer“ auch im Katalog zur Ausstellung nachgelesen werden können. Den von Albertrichard Pfrieger wunderbar gestalteten Katalog, der zudem in herausragender Qualität gedruckt wurde, können alle Interessierten ab der Eröffnung kaufen - ein besonderes Erinnerungsstück an eine besondere Ausstellung.
Da auch Essen und Trinken zur Kultur des Menschen gehören, ist durch den Narrenverein Randegg und den Partyservice Kajinowski aus Gottmadingen dafür bestens gesorgt.

Zum ganz besonderen Jubiläumsereignis gehört ein Rahmenprogramm, das gleich am Tag nach der Eröffnung, am Samstag, 7. Juli morgens ca. ab halb 10 Uhr damit beginnt, dass 7 Künstler miteinander auf einer Leinwand, die auf die Schlossmauer entlang der Otto-Dix-Straße gespannt wird, ein rund 25 m langes und 2 m hohes Bild malen werden - ein Zeitdokument, das von Kay Kaul und Andrea Siegrist filmisch festgehalten wird. Bis ca. 4 Uhr am Nachmittag entsteht ein wohl einmaliges Werk, jede*r ist eingeladen das Werden live zu verfolgen.



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